Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen

Dekorative Grafik

Südtirol hat das Potential, zum Nettoexporteur von nachhaltig erzeugter Energie zu werden. Dies ist notwendig, wenn wir die CO2-Neutralität ernst nehmen, weil wir durch den Import von Gütern eine große Menge grauer Energie importieren. 

Diese Position werden wir aber nur dann erreichen, wenn wir unseren eigenen Energieverbrauch senken, nicht nachhaltige Energie durch nachhaltige Energie ersetzen und nachhaltige Energie in unterschiedlichster Form exportieren. Neben den offensichtlichen Ansätzen (Wind-, Wasser- und Solarenergie, thermische Sanierung, Erhöhung der Energieeffizienz und Substitution von Gütern und Diensten) gehört hier auch die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft dazu.

UN-Nachhaltigkeitsziele

Dieses Handlungsfeld unterstützt direkt vor allem die Ziele 7, 8, 9, 11, 12, 13 und 15 der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. 

Für eine gute Zukunft unserer und der nachfolgenden Generationen

Der „Klima- und Energieplan Südtirol 2050“ verwandelte sich in den „Klimaplan Südtirol 2040“. Erstmalig war der erste Entwurf der Überarbeitung mit allen Ressorts der Landesverwaltung gemeinsam diskutiert worden, wobei die unterschiedlichen Zuständigkeiten zu diesem Thema in das Dokument integriert wurden. Deshalb ist der vorliegende Klimaplan die Handlungsanweisung der gesamten Landesregierung. Diese Themen werden im neuen Klimaplan gemeinsam mit der Gesellschaft angegangen.

Weitere Informationen finden sich auf der Seite Klimaland Südtirol.

Berechnen Sie Ihre aktuelle CO2-Bilanz und optimieren Sie diese!

Wie viel CO2-Ausstoß kann jede/r einzelne/r Bürger: Inn zum Beispiel durch die Dämmung des Hauses vermeiden? Wie würden sich eine Flugreise oder die verstärkte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel auf die eigene CO2-Bilanz auswirken? 

Um den Bürgern das Thema Treibhausgabe und die damit verbundene Erderwärmung näherzubringen hat die KlimaHaus Agentur einen CO2-Onlinerechner auf ihrer Webseite zur Verfügung gestellt.

Was ist und wie funktioniert der Südtiroler CO2-Rechner? 

Der CO2-Onlinerechner der KlimaHaus Agentur basiert auf einer wissenschaftlich fundierten Berechnungsmethode des deutschen Bundesumweltamtes und wurde an die Rahmenbedingungen Südtirols angepasst. Der Rechner berücksichtigt jene fünf Bereiche des Lebens, die im Wesentlichen für unsere CO2 -Emissionen und damit für die Erderwärmung mitverantwortlich sind: Persönlicher Konsum, Mobilität, Wohnen, Strom, Ernährung und öffentliche Emissionen. 

  In kurzer Zeit und anhand weniger Daten kann die persönliche CO2-Bilanz erstellt und mit dem Südtiroler Durchschnittsprofil verglichen werden. Neben den persönlichen Emissionswerten kann man aber auch herausfinden, in welchen Bereichen der persönliche Treibhausgasausstoß reduziert werden könnte. Der Rechner macht aber auch die Vermeidungsleistungen und das Engagement des Einzelnen mess- und sichtbar. Indem spezielle klimaschonende Verhaltensalternativen in Gedanken durchgespielt werden, können Verhaltensänderungen konkret angeregt werden. 

 

Lesen Sie hier alle News zu diesem Handlungsfeld

Treibhausgasemissionen

27. Oktober: Pressekonferenz zu Ladestationen in Kondominien

Neue Broschüre gibt Orientierung für die Installation von Ladestationen in Mehrfamilienhäusern

23.10.2026, 13:45

Mehr als 70 Prozent der Südtirolerinnen und Südtiroler leben in Kondominien. Um über die sichere Installation von Ladesystemen in Kondominien zu informieren, lädt das Land Südtirol am 27. Oktober zu einer Pressekonferenz. (Foto: LPA/Margit Perathoner)
Treibhausgasemissionen

Südtiroler Mobilitätspreis feiert 10-jähriges Jubiläum

Auszeichnung von acht Projekten für innovative Ideen und vielfältige Formen nachhaltiger Mobilität in Südtirol – seit zehn Jahren werden Projekte von Fachjury prämiert

16.09.2026, 12:18

Acht Projekte sind im Rahmen der Jubiläumsausgabe des Südtiroler Mobilitätspreises 2026 von einer Fachjury ausgezeichnet worden. Die prämierten Initiativen reichen von sicheren Schulwegen und der Förderung des Fuß- und Radverkehrs über kommunale Mobilitätsmaßnahmen bis hin zu betrieblichen Mobilitätskonzepten, digitalen Anwendungen und innovativen Logistiklösungen. Im Bild die Preisträgerinnen und Preisträger. (Foto: LPA/Ingo Dejaco)
Treibhausgasemissionen

"Südtirol radelt. Schulradle auch Du!" geht in die nächste Runde

Mit dem Fahrrad zur Schule – vom 21. September bis 18. Oktober sind Südtirols Grund- und Mittelschulen zur Fahrrad-Challenge eingeladen

14.09.2026, 10:07

Bewegung, Gemeinschaft und nachhaltige Mobilität miteinander verbinden und Schülerinnen und Schüler dazu motivieren, das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel zu entdecken – das ist das Ziel der Aktion Südtirol radelt. Schulradle auch Du!. (Foto: LPA/STA)
Treibhausgasemissionen

Mobilitätspreis: Verleihung am 16. September in Bozen

Vorzeigeprojekte für nachhaltige Mobilität stehen am 16. September wieder im Rampenlicht - Um 9 Uhr im Glashaus des Parkhotels Laurin Verleihung des "Südtiroler Mobilitätspreis 2026"

09.09.2026, 13:35

Zum zehnten Mal wird in diesem Jahr der Mobilitätspreis verliehen. Eine Premiere gibt es beim Jurypreis: Erstmals werden zwei Bewerber für besonders innovative Maßnahmen ausgezeichnet. (Quelle: STA)
Treibhausgasemissionen

Bahnverbindungen stärken nachhaltige Mobilität

Studie bestätigt Trend - Immer mehr Menschen nutzen den Zug auch im Urlaub – Südtirol baut das Angebot weiter aus

24.08.2026, 12:50

Eine aktuelle Studie von SWG und Trainline in Zusammenarbeit mit IDM Südtirol zeigt die wachsende Bedeutung der Bahn für Freizeit- und Urlaubsreisen. (Foto: LPA/Peter Daldos)
Treibhausgasemissionen

Fix365 Pass: Rund 87 Prozent günstiger als Treibstoffkosten fürs Auto

Vergleich von Jahresabo und Pkw: Wer regelmäßig Bus und Bahn nutzt, kann gegenüber den reinen Treibstoffkosten des Autos deutlich sparen

21.08.2026, 10:45

Das Mobilitätszentrum Bruneck ist ein Beispiel für die Intermodalität, auf die das Land beim Ausbau attraktiver Alternativen zum Privatfahrzeug setzt. (Foto: LPA/Manuela Tessaro)
Treibhausgasemissionen

Linie 131: Rund die Hälfte der Fahrten emissiosnfrei

Linie Kaltern-Eppan-Bozen ist Vorbild für nachhaltigen öffentlichen Nahverkehr: SASA und Land Südtirol treiben emissionsfreie Mobilität voran - fast die Hälfte der Fahrten mit Zero-Emission-Bussen

18.08.2026, 12:50

Der Ausbau des nachhaltigen öffentlichen Nahverkehrs in Südtirol schreitet voran. Auf der stark frequentierten Linie 131 zwischen Bozen, Eppan und Kaltern wird inzwischen fast die Hälfte der Fahrten mit emissionsfreien Bussen durchgeführt. (Foto: LPA/STA/Ivan Brentegani)
Treibhausgasemissionen

Radmobilität: So hohe Investitionen wie noch nie

83 Millionen Euro fließen ins Südtiroler Radwegenetz – Ziel ist es laut Alfreider, das Fahrrad zum echten Alltagsverkehrsmittel zu machen, vor allem in den Städten und auf Verbindungen zu Bahnhöfen

12.08.2026, 10:53

Noch nie zuvor hat das Land Südtirol so viel in die Radmobilität investiert, wie jetzt. Das geht aus den Daten des Bereichs Green Mobility der Sta – Südtiroler Transportstrukturen AG hervor. Zwischen 2022 und 2026 wurden knapp 83 Millionen Euro bereitgestellt. Das entspricht mehr als 30 Euro pro Person über einen Zeitraum von fünf Jahren. (Foto: IDM Südtirol-Alto Adige/Alex Moling)
Treibhausgasemissionen

Radweg Rodaval: Neue Brücke verbindet St. Christina und Wolkenstein

Neue Brücke in Gröden seit einer Woche geöffnet - Wichtige Verbindung für Grödner Radwegs - Alfreider und Catalano auf Lokalaugenschein - Bauwerk vom Verkehrsministerium in Rom bezuschusst

11.08.2026, 11:00

Infrastrukturen- und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider (rechts im Bild) war gemeinsam mit Giuseppe Catalano auf Lokalaugenschein bei der neuen Brücke für den Radweg Rodaval in Gröden. Catalano begleitete den Prozess der Fördermittelvergabe durch das Ministerium für Infrastruktur und Verkehr in Rom. Beim Lokalaugenschein wurde das Ergebnis der Investition begutachtet und der Baufortschritt des Radwegs Rodaval überprüft. (Foto: LPA/Ressort Infrastrukturen und Mobilität)
Treibhausgasemissionen | Naturraum und Artenvielfalt

Künftig keine Motorsportveranstaltungen in geschützten Gebieten

Landesregierung setzt Maßnahme aus Nachhaltigkeitsstrategie und Klimaplan um – Schutz sensibler Berggebiete und Lebensräume im Mittelpunkt

19.06.2026, 10:09

Mehr Schutz für sensible Berg- und Naturgebiete: Organisierte Motorsportveranstaltungen sind auf bestimmten Straßenabschnitten künftig nicht mehr zulässig. Die Maßnahme betrifft Straßen in geschützten Gebieten sowie Gebiete über 1600 Metern Meereshöhe. Der Individualverkehr bleibt weiterhin erlaubt. (Foto: IDM Südtirol/Andreas Mierswa)

Letzte Aktualisierung: 23/10/2026